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Blumen zum Valentinstag: Trends und Tipps zum Verlieben

Ob Sie ihn nun als einen der romantischsten Tage des Jahres mit Ihrem Partner zusammen feiern oder ihn einfach einmal als Anlass nehmen, den lieben Menschen in Ihrer Umgebung Danke zu sagen: Blumen zum Valentinstag sind immer ein schöner Gruß. Doch wie verschenkt man diese eigentlich am besten? Im Strauß oder als Einzelblume? Frisch geschnitten oder doch unvergänglich getrocknet? Und welche Arten überbringen überhaupt die gewünschte Botschaft? Wir geben Tipps!

Die Sprache der Blumen

Blumen zum Valentinstag

Sie haben sicher schon einmal gehört, dass die Rose die Blume der Liebe ist. Doch wussten Sie, dass auch anderen Pflanzen verschiedene Bedeutungen zugeschrieben werden? Damit Sie nicht in ein Fettnäpfchen treten oder aus Versehen Ihrer Nachbarin die unsterbliche Liebe gestehen, haben wir hier einmal die klassischen Blumenbotschaften zusammengetragen.

Der Blumen-Code

Die Tradition des Blumen Schenkens geht bis auf die alten Ägypter zurück und wie so vieles war sie dem Wandel der Zeit ausgesetzt. So haben sich über die Jahrhunderte hinweg die Bedeutungen verschiedener Pflanzen verändert und wurden regional geprägt. In China zum Beispiel gilt die Pfirsichblüte als Symbol der Liebe und nicht die Rose. Im Folgenden haben wir einmal die verbreiteten Botschaften aus Deutschland und großen Teilen Europas zusammengetragen: 

  • Die Klassische: Die Rose ist das Symbol für Liebe, Leidenschaft und Romantik schlechthin. Nicht umsonst werden allein in Deutschland jährlich über 120 Millionen Rosen allein zum Valentinstag importiert.
  • Die unterschätzte Schönheit: Die Nelke steht ebenfalls für Leidenschaft, Romantik und Verlangen und wurde deshalb bereits in der Renaissance auf Verlobungsgemälden abgebildet.
  • Die Charmante: Die Ranunkel zeigte bereits im viktorianischen England, wie reizvoll und anziehend ein Gentleman seine Angebetete findet. Bis heute hat diese zarte Blume nichts an ihrer Wirkung eingebüßt.
  • Die Treue: Die Freesie ist seit jeher ein Symbol der wahren, reinen Liebe und wurde traditionell zum 7. Hochzeitstag verschenkt. Ihre Anmut und ihr zarter Duft betören jedoch auch zu jedem anderen Anlass.
  • Die Fröhliche: Die Narzisse oder auch Osterglocke symbolisiert den Neubeginn und lässt mit ihrem fröhlichen Gelb sofort die Sonne aufgehen.
  • Die Glücksbringerin: Die Chrysantheme ist vor allem in Japan und China als Blume des Glücks und der Gesundheit bekannt. Kann man einem lieben Menschen etwas Besseres wünschen?
  • Die Spektakuläre: Die Lilie punktet nicht nur mit üppigen Blüten und süßem Duft, sondern auch mit einer starken Symbolik. So steht sie sowohl für Weiblichkeit und Fruchtbarkeit als auch für Liebe und Reinheit.

Der Farb-Code

Farben der Blumen zum Valentinstag

Nicht nur die Blumensorte, auch deren Farbe hat immer eine besondere Aussagekraft. Hier ein kleiner Wegweiser durchs Labyrinth der floralen Farbtöne:

  • Rot: glühende Liebe, Leidenschaft, Verlangen
  • Rosa: sanfte Liebe, Zärtlichkeit
  • Orange: Kraft, Ausdauer, Ehrgeiz, Lebensfreude
  • Gelb: Glück, Heiterkeit, Neubeginn
  • Weiß: Reinheit, Unschuld, Freundschaft, Eleganz
  • Blau: Treue, Zusammenhalt
  • Lila: Sanftheit, Ruhe

Die meisten Farben bringen allerdings nicht nur positive Botschaften mit sich. So kann Rot auch schnell mit Wut und Weiß mit Trauer assoziiert werden. Hier gilt es individuell abzuwägen, ob die eigentliche Botschaft auch ankommen wird. 

Dennoch sollten Sie bei aller Symbolik eines nicht vergessen: Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl Ihrer Blumen zum Valentinstag ist immer der Geschmack der beschenkten Person. Nichts wirkt unpersönlicher als ein Standardgeschenk, das einem nicht gefällt. Da kann der Strauß Rosen noch so üppig sein – wenn die Königin der Blumen so gar nicht auf der Liste der Lieblingsgewächse steht, wird die lieb gemeinte Überraschung ihre Wirkung vermutlich verfehlen.

Strauß ist nicht gleich Strauß

Sie wollen die Blumen zum Valentinstag so richtig in Szene setzen? Dann brauchen Sie den perfekten Kompagnon, um ihre Farbe, Form und generelle Ausdruckskraft noch zu unterstreichen. Die Kunst liegt dabei in der Wahl der Partner und dem cleveren Arrangement der Pflanzen.

Von der Kunst des Blumenbindens

Nicht ohne Grund bezeichnet man das Zusammenstellen eines Blumenstraußes als Bindekunst. Denn hier gibt es unzählige verschiedene Faktoren, die das Endergebnis beeinflussen. Das muss schließlich nicht nur in den Farben und verwendeten Materialien, sondern auch im Arrangement stimmig sein.

Entscheiden Sie sich zunächst für ein Farbschema, denn ein gelungener Strauß ist nur selten mit allen Farben des Regenbogens gespickt. Stattdessen wählen Sie einige Nuancen, die einer ähnlichen Familie angehören und im Farbspektrum nah beieinander liegen. So harmonieren violette Blumen zwar mit einem hellen Rosa, welches sich wiederum herrlich mit einem kräftigen Rot kombinieren lässt. Aber Rot und Violett wird schnell zu unruhig. Sind Sie sich nicht ganz sicher, können Sie Ihren Strauß immer mit neutralen, weißen Blüten ergänzen.

Blumen zum Valentinstag richtig in Szene gesetzt

Herz aus Blumen zum Valentinstag

Sie haben sich für ein Farbschema entschieden? Die passenden Blumen haben Sie auch schon parat? Dann ist es an der Zeit die Pflanzen zu vervollständigen, denn was wäre ein Blumenstrauß ohne Bindegrün? Auch hier ist die Auswahl schier endlos. Zu den Klassikern zählen auf jeden Fall verschiedene Farne wie etwa der Korallen- oder Lederfarn. Aber auch große Blätter wie etwa die der Aspidistra oder der Monstera können einen Valentinstagsstrauß perfekt inszenieren.

Sie wollen den Strauß auch zwischendurch ein wenig auflockern? Dann können kleinteilige Formen wie Rispen oder Knospen einen spannenden Kontrast zu einer großen Blüte bilden. Edel und schlicht daher kommt hingegen der Eucalyptus, welcher mit seinem leicht silbernen Schimmer eine jede Blume umschmeichelt und dabei noch einen herrlichen Duft verbreitet.

Darf es gern ein wenig lockerer, fast schon rustikaler sein? Dann greifen Sie zu einigen langstieligen Gräsern, winzigen Blüten wie etwa beim Schleierkraut oder kleinen Ästen. Diese verleihen dem Strauß eine frisch-von-der-Wiese-Optik. Einen stark mediterranen Flair hingegen erreichen Sie mit einem Steineichen- oder Olivenzweig. Behalten Sie auch hier immer im Hinterkopf, was Ihr Gegenüber schätzen wird.

So vielseitig können Blumensträuße sein

Während einzelne Rosen schon immer zu den beliebtesten Blumen zum Valentinstag gehören, müssen Sie Ihre Liebesboten natürlich nicht immer als Einzelgänger verschenken. Gebunden in einem Strauß kann die Schönheit so genannter Statement-Blumen wie etwa Strelitzien, Gladiolen, Pfingstrosen oder auch Chrysanthemen noch unterstrichen werden. Ob Sie nun mit feinem Schleierkraut oder etwas zartem Grün arbeiten, Sie werden sich früher oder später für eine Form entscheiden müssen. Welche Straußarten man unterscheidet, haben wir hier einmal kompakt erklärt:

  • Das Bouquet bzw. der Biedermeierstrauß: Hierbei werden die Blüten dicht aneinander gebunden und die Stiele auf ca. 4 cm gekürzt. Mit Steckdraht und Flora-Band werden die Blumen fixiert. Zum Schluss wickelt man ein Seidenband um den Strauß.
  • Marienstrauß: Ein Ensemble aus vier Blumen einer ähnlichen, aber nicht derselben Farbe, welche sehr kurz geschnitten werden. Dazwischen dürfen auch Gräser gebunden werden.
  • Langstielige Binderei bzw. deutscher Naturstrauß: Er ist die gängigste Bindeform, hierbei werden die Blumen in einer lockeren Bindung zusammengehalten und meist mit etwas Grün aufgelockert. Die Stiele sind dabei i.d.R. länger als 15 cm.
  • Formal-linearer Strauß: Eigentlich eine Unterform der langstieligen Binderei. Ein bis zwei Statement-Blumen werden in den Mittelpunkt gesetzt und lediglich mit einem dünnen Geäst, Gras oder auch Metalldraht umgeben. Gehalten wird das Ganze von einem unscheinbaren Draht.

Während das Bouquet in der Regel als runder Strauß gebunden wird, können die Blumen zum Valentinstag auch einmal eine andere Form annehmen. Arrangieren Sie sie doch zum Beispiel in Herzform. Manchem mag ein solches Ensemble allerdings gezwungen und einfach zu perfekt wirken – vor allem, wenn man nicht den eigenen Partner beschenken möchte. Gut, dass es einige Alternativen gibt.

Stellen Sie zum Beispiel einen lockeren Strauß aus verschiedenen Blumen der gleichen Stiellänge zusammen. Anstatt deren Köpfe nahe aneinander zu pressen, lassen Sie etwas Luft dazwischen und lockern das Ganze mit einigen feinen Gräsern auf. Der schlichte Strauß darf gern ein wenig so wirken, als hätten Sie ihn gerade auf der Wiese gepflückt. 

Voll im Trend: Trockenblumen

Trockenblumen zum Valentinstag

Lange Zeit wurden sie als altbacken und unattraktiv abgetan, doch seit einiger Zeit gehören sie zum letzten Schrei der Hochzeitsfloristik. Kein Wunder, dass Trockenblumen also auch am Valentinstag nicht fehlen dürfen – steht dieser doch ebenso im Licht der Liebe. Dabei haben Sie selbst die Wahl, ob Sie bereits einen Strauß getrockneter Pflanzen verschenken oder diesen aber auf diese Weise konservieren.

Besonders schön sind auch Kombinationen aus frischen und getrockneten Blumen. So können Sie einem Strauß mit einigen Getreidehalmen einen ganz neuen Look verpassen. Allgemein eignen sich diese unvergänglichen Halme dazu, das Bindegrün zu ersetzen. Dank ihrer meist neutralen, hellbraunen Farbe können sie mit eigentlich allen Blüten jeder nur erdenklichen Nuance kombiniert werden.

Neben diesen kleinen Füllelementen können Sie selbstverständlich auch die Blumen selbst trocknen. Das klappt unter idealen Bedingungen auch mit jeder Sorte. Besonders leicht gelingt das aber beispielsweise mit Rosen, Heidekraut, Lavendel, Flieder und Hortensien. Auch Wiesenblumen wie etwa Schafgarbe, Schleierkraut oder Disteln lassen sich so leicht konservieren.

Blumen selber trocknen: Eine Anleitung

Sie sind neugierig geworden und wollen Ihre Blumen zum Valentinstag trocknen? Dann wollen wir Ihnen einige Tipps mit auf den Weg geben. Denn leider ist es so, dass Sie die Pflänzlein nicht einfach ohne Wasser stehen lassen können – in den meisten Fällen würden sie so eher beginnen zu schimmeln. Wenn sie doch trocknen, dann lassen sie meist die Köpfe hängen und das Ergebnis wirkt eher traurig als präsentabel.

Hängen Sie darum Ihr Blumengeschenk am besten kopfüber auf. Das funktioniert sowohl mit Einzelblüten als auch mit ganzen Sträußen. Wichtig ist außerdem, dass es an dem gewählten Ort trocken und luftig ist. Schließlich verlieren die Blumen über die Zeit viel Feuchtigkeit. Wird diese nicht abtransportiert, besteht wieder die Gefahr von Schimmelbildung. 

Außerdem sollten die Pflanzen möglichst nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Durch die auftreffenden UV-Strahlen verblassen ansonsten die Farben stark und die Blüten neigen dazu brüchig zu werden. Die idealen Bedingungen finden Sie in der Regel im Heizungsraum des Hauses, aber auch ein dunkle Flur eignet sich – insofern er gut belüftet werden kann.

In voller Pracht: Die Flowerbox

Flowerbox

Wie es so oft der Fall ist, treffen die Trockenblumen nicht jeden Geschmack. Sie wirken immer etwas wilder und rustikaler – was zum Beispiel für die Hochzeit im Freien oder auch das gemütliche Date im Park ideal ist, gefällt nicht jedem. Doch keine Sorge, es gibt auch andere Möglichkeiten die Blumen zum Valentinstag haltbar zu machen. 

Immer beliebter wird beispielsweise die Flowerbox, eine Mischung aus klassischem Blumenstrauß (meist aus Rosen) und Gesteck, bei dem die schönsten Blüten dicht an dicht in einem schönen, an Hutschachteln erinnernden Gefäß arrangiert werden. Die sogenannten Infinity-Rosen sehen dank eines speziellen Konservierungsprozesses bis zu zwei Jahre lang wie frisch gepflückt aus. 

Das heißt aber keinesfalls, dass diese Blumen mit Chemie vollgepumpt sind. Stattdessen werden den Pflanzen die Stoffe, die das Verwelken verursachen, entzogen. Zusätzlich stellt man sie in eine Flüssigkeit, die sie frisch hält ohne zu schimmeln. Auch diese wird auf einer komplett pflanzlichen Basis hergestellt. Allerdings bleiben die Blumen empfindlich und sollten darum weder dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden, noch mit herkömmlichen Wasser in Berührung kommen. 

Haben Sie noch Fragen zu Blumen zum Valentinstag?

Haben Sie jetzt gleich tausend Ideen, wen Sie am Valentinstag mit einem blumigen oder grünen Präsent überraschen wollen? Sind Sie sich aber vielleicht unsicher, welche Blüten, Pflanzen oder Farben am besten passen würden? Dann wenden Sie sich doch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Gartencenter. Sie stehen Ihnen mit Ihrer langjährigen Erfahrung, viel Know-How und tollen Tipps zur Seite.

 

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