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Sukkulenten mit Style: Clevere Deko-Ideen

Die Natur ist einfach der tollste Künstler. Immer wieder erschafft sie faszinierende Wesen, Formen und Farben. Dazu gehört auch eine der wohl vielseitigsten Pflanzengattung der Welt: Die Sukkulenten. Diese stilvollen Geschöpfe erobern schon seit einiger Zeit unsere Wohnungen. Wir geben Ihnen Tipps, wie die wunderschönen Solisten zu beeindruckenden Deko-Objekten und Pflanz-Arrangements werden.

Warum sind Sukkulenten so beliebt?

Sukkulenten

Viele Stadtmenschen sehnen sich nach ein wenig Grün in Ihrem Zuhause. Doch die wenigsten haben genug Zeit zur Verfügung, um sich den grünen Mitbewohnern ausreichend zu widmen. Darum sind Sukkulenten in den letzten Jahren so stark im Kommen gewesen, denn: Die kleinen dickblättrigen Gewächse sind wahre Survival-Profis.

Ursprünglich stammen sie aus den heißesten und unwirtlichsten Gegenden unseres Planetens. Entsprechend sind sie es gewohnt, mit wenig bis keinem Wasser bei dennoch großer Hitze zu überleben. Ihr Geheimnis: Sie speichern Feuchtigkeit in den Stämmen, Blättern oder Wurzeln. Darum sind diese auch so dick und knubbelig.

Im Ergebnis sind darum Sukkulenten auch für Pflanzen-Anfänger oder jene mit einem vermeintlich schwarzen Daumen bestens geeignet. Denn selbst die schlimmste Vergesslichkeit beim Gießen verzeihen sie noch immer. Dafür beeindrucken sie mit außergewöhnlichen Formen und facettenreichen Farben, die einen Hauch von Exotik in unsere vier Wände bringen.

Sukkulenten pflanzen – das müssen Sie wissen

Sukkulenten - Bogenhanf

Wollen auch Sie sich die kleinen, lebendigen Kunstwerke in die Wohnung holen, dann brauchen Sie gar nicht viel. Zunächst ist der Standort wichtig: Hell und sonnig entspricht den meisten Arten, im Sommer gern auch warm, während es im Winter etwas kühler sein darf. Südfenster sind also eine gute Option.

Dann braucht es den geeigneten Boden. Kakteen- oder Sukkulentenerde ist reich an mineralischen Bestandteilen und relativ grobkörnig – genau das mögen die kleinen Pflänzchen. Es gibt sogar Sorten (z.B. die Tillandsia), welche gar kein Substrat braucht und sich mit Licht und Wasser zufrieden gibt.

Achten Sie dann auch unbedingt auf das richtige Gießen. Sukkulenten vertragen alles Mögliche – aber nasse Füße nehmen sie wirklich übel. Staunässe sollte darum unbedingt vermieden werden. Machen Sie die Tastprobe: Wenn die Erde gut getrocknet aber noch nicht komplett ausgetrocknet ist, darf es wieder ein wenig Wasser sein. Arbeiten Sie im Zweifel mit Drainage-Schichten in den Gefäßen.

Sukkulenten in besondere Pflanzgefäße

Durch ihre beeindruckende Gestalt sind Sukkulenten ja ohnehin schon ein Hingucker. Doch mit ein wenig Einfallsreichtum können Sie mit den kleinen Pflanzen wirklich wunderschöne, dekorative Arrangements kreieren.

Der Klassiker: Töpfe und Schalen

Sukkulenten

Um der Ästhetik der Sukkulenten nicht die Schau zu stehlen, können Sie zu ganz klassischen Pflanzgefäßen wie Blumentöpfen oder Schalen greifen. Um aber einen modernen, dekorativen Touch hinein zu bringen, versuchen Sie Folgendes: Eckige Beton-Töpfe bilden zum Beispiel optisch und auch wegen des Materials einen spannenden Kontrast zu den organischen, grünen Pflanzen.

Spielen Sie außerdem auch mit der Größe. So kann es ganz bezaubernd aussehen, eine Reihe gleicher Mini-Keramiktöpfchen mit kleinen Sukkulenten darin auf dem Fensterbrett stehen zu haben. Sie können auch einen großen Topf nehmen und diesen mit mehreren Sukkulenten bepflanzen – achten Sie hier besonders auf unterschiedliche Wuchshöhen, ähnlich wie bei einem Beet. Oder Sie setzen in je einen Übertopf aus trendigem Metall eine Sukkulente (zum Beispiel Bogenhanf) und stellen diese in eine Gruppe auf mehreren Ebenen.

Klare Sicht: Glasgefäße

Sukkulenten in Glas

Besonders gern werden gerade Glasgefäße mit Sukkulenten kombiniert. Auch hier stößt wieder das vermeintlich glatte, künstliche Material auf die wilde, organische Art der Pflanze. Ob Sie nun Vasen bzw. Schalen als Pflanzmöglichkeit verwenden oder Glaskugeln mit einer seitlichen Öffnung von der Decke in verschiedenen Höhen herabhängen lassen – hier bekommen die Pflanzen viel Licht und Sie rundherum eine ideale Sicht.

Besonders spannend sind auch die kleinen oder größeren Terrarien aus Glasscheiben, die von Metallstreben gehalten werden und sich zu spannenden, geometrischen Formen zusammensetzen. So spiegelt sich die natürliche Geometrie von Sukkulenten-Arten wie etwa dem Aenoium oder der Echeveria – beide wachsen wie eine Rosette.

Ungewöhnlich, aber kreativ: Küchenutensilien

Haben Sie ein altes Geschirr-Service, das Sie aussortieren möchten? Eine etwas angeschlagene Kaffeekanne? Teetassen, die keiner mehr nutzt? Eierbecher vielleicht? Oder eine verbeulte Schöpfkelle? Sie verstehen sicher, wohin das führt: All diese Geschirr-Teile eignen sich hervorragend, um in einem zweiten Leben einer Sukkulente ein niedliches neues Zuhause zu bieten.

Alternativ können Sie auch andere Stücke aus der Küche nutzen: Weckgläser zum Beispiel oder alte Konservendosen sind witzige Pflanzgefäße. Auch bunte Eierkartons oder sogar Eierschalen können eine Option für die kleinen Überlebenskünstler sein. Der so entstehende Look passt wunderbar zum Shabby Chique oder dem Landhausstil.

Baumaterial uminterpretiert

Da Sukkulenten so herrlich anspruchslos sind, können Sie auch etwas extremere Ideen mit diesen Pflanzen umsetzen. Wie wäre es zum Beispiel, sich als Deko-Objekt einen alten Ziegelstein auf das Sideboard zu stellen? In seinen Löchern können kleine Sukkulenten Arten Halt finden und bilden mit ihrem Grün und seinem Rot einen wunderbaren Farbtupfer.

Oder Sie vereinen zwei organische Materialien: Arbeiten Sie in ein Stück altes Holz (vielleicht sogar Treibholz) eine kleine Kuhle, in welche Sie mit einem Löffel etwas Erde füllen. Darin setzen Sie dann die Sukkulente. Stellen Sie diese Interpretation einer Pflanzschale aufs Fensterbrett oder auf den Couchtisch.

Vertikal denken

Eine letzte Idee, wie Sie kreativ Sukkulenten in Ihr Zuhause bringen können, wollen wir Ihnen noch mitgeben. Denn was unter dem Begriff “Vertikalgarten” schon lange auf Terrasse und Balkon Einzug gehalten hat, könnte auch in kleiner Form für den Innenbereich funktionieren. Der Klassiker ist natürlich eine Blumenampel – am besten mit Makramee-Aufhängung.

Aber auch ein Setzkasten könnte eine spannende Variante sein, Pflanzen an die Wand zu bekommen. Hier gibt es im Internet interessante Anleitungen, wie aus etwas Drahtgeflecht und einer Kiste eine solche Konstruktion gebaut und bepflanzt werden kann. Aber wenn er tief genug ist, kann auch ein normaler Setzkasten aus Holz eine schöne Option sein – gerade Luft-Pflanzen brauchen ja nicht viel mehr zum Glücklich Sein.

Sie haben noch Fragen?

Sind auch Sie mit dem Sukkulenten-Fieber angesteckt und suchen nun nach einer Option, die kleinen Grünpflanzen in Ihr Zuhause zu integrieren? Dann wenden Sie sich doch an die Mitarbeiter in unserem Gartencenter. Sie stehen Ihnen mit viel Know-How und tollen Tipps zur Seite.

Hier finden Sie weitere interessante Beiträge:

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Bilderquelle: © Erik van Lokven – pflanzenfreude.de


 

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