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Rasenpflege im Frühjahr: Alles im Grünen Bereich!

Wenn draußen die Sonne lockt, wollen wir doch alle einfach nur raus ins Grüne. Doch dann fällt der Blick in den Garten und wir stellen schockiert fest – da ist alles noch grau und braun. Zeit, um dem Gras gut zuzureden! Wir geben Ihnen Tipps für die richtige Rasenpflege im Frühjahr.

Der Rasen nach dem Winter

Rasenpflege im Frühling

Status Quo ist nach Schnee, Eis und wenig Sonne meistens eine sehr stark strapazierte Rasenfläche. Moos und Verfilzungen haben sich zwischen den Graspflanzen breit gemacht und manche Stelle würde sicherlich braun bleiben. So ist der Rasen alles andere als schön und wird sich auch selten ohne die richtige Pflege wieder erholen.

Denn das Erdreich ist nach der kalten Jahreszeit meist sehr verdichtet und häufig auch arm an Nährstoffen bzw. übersäuert. So bekommen die Pflänzchen zum einen nicht richtig Luft, zum anderen können sie auch nicht genug Kraft zum Wachsen sammeln.

Rasenpflege im Frühling – so wird’s grün!

Damit der Rasen wieder satt und gesund erstrahlen kann, ist es wichtig, dass die Konkurrenten an Platz und Nährstoffen – Moos und Unkraut – schnell beseitigt werden. Auch der Boden muss so angenehm wie möglich für das Gras gemacht werden. Wir erklären, wie das geht.

Schritt 1: Den Boden vorbereiten

Rasenpflege im Frühjahr

Ähnlich wie wir beim morgendlichen Aufstehen die Bettdecke zurückschlagen, muss auch der Rasen erst einmal aufgedeckt werden. Mit einer Eisenharke sollten Sie darum zunächst einmal Laub und Zweige zusammenrechen. Gleichzeitig entfernen Sie so auch einen Teil des Mooses und Filzes, genauso wie abgestorbene Pflanzenteile.

Im gleichen Zuge sollten auch die Maulwurfshügel wieder geebnet werden. Dazu wird die Erde einfach auseinandergezogen und als dünne Schicht auf der restlichen Fläche verteilt. Die Eingänge dabei gründlich festtreten. Steht irgendwo dauerhaft Wasser, am besten diese Stellen mit einer Grabegabel auflockern. Nun ist der Boden vorbereitet, um alle folgenden Pflegeschritte aufzunehmen.

Schritt 2: Rasen mähen und vertikutieren

Damit der Rasen wieder gedeiht, braucht er vor allem Luft. Die Sauerstoffversorgung der Wurzeln wird aber durch die dichte Schicht aus Rasenfilz und die Konkurrenz von Moos behindert. In solchen Fällen kann Rasen Mähen oder Vertikutieren helfen. In welcher Reihenfolge das optimaler Weise stattfinden sollte, ist Geschmackssache. Wir wollen mit dem Mähen beginnen.

Wenn der Rasen also gut getrocknet ist, wird er zunächst auf eine einheitliche, nicht zu kurze Länge gebracht. Man spricht hier von der Normalhöhe mit ca 4 cm. Neben der akkuraten Optik hat das aber vor allem den Vorteil, dass durch den Schnitt die Grashalme zum Wachsen angeregt werden.

Um nun auch den Boden gut zu lüften, greifen viele zum Vertikutierer (kann auch im Garten Center geliehen werden). Dieser besitzt eine Messerwelle mit Widerhaken, mit der die Grasnarbe eingeritzt wird. Dabei darf aber nicht zu tief eingedrungen werden – 2-3 mm sollte der Maximalwert sein, sonst ist der Stress für die Graspflanzen ebenfalls zu groß. Idealerweise sollte das an einem Tag passieren, wenn es bereits längere Zeit keinen Frost gab, aber keine lange Trockenheit ansteht. Denn das Gras braucht Feuchtigkeit und Wärme, um sich zu erholen.

Schritt 3: Rasen Kalken

Finden Sie besonders viel Moos in Ihrer Grünfläche, ist das meist ein ganz deutliches Zeichen dafür, dass der Boden zu sauer ist. Während Moos diese pH-Werte mag, schmeckt das dem Gras leider gar nicht. Um sicher zu sein, können Sie eine Bodenprobe nehmen und diese mit entsprechenden Tests selbst überprüfen.

Um den optimalen Säuregehalt wieder herzustellen (und gleichzeitig das ungeliebte Unkraut und Moos loszuwerden), sollte man Rasenkalk aufbringen. Hier möglichst gleichmäßig arbeiten und danach dem Gras eine kleine Pause gönnen, bis sich der Kalk aufgelöst hat und ins Erdreich eingezogen ist. Nun ist der pH-Wert wieder ausgeglichen.

Schritt 4: Rasen düngen

Rasen düngen

Damit die kleinen Graspflänzchen auch wirklich alles zur Verfügung haben, um wieder ordentlich auszutreiben, ist das richtige Düngen ebenfalls ein Teil der Rasenpflege im Frühling. Nach dem Winter werden vor allem Nährstoffe benötigt, die in Form von mineralisch-organischem Dünger am besten von den Wurzeln aufgenommen werden. Wenn die Fläche viel von Kindern oder Haustieren mitgenutzt wird, sollte man am besten auf ein organisches Produkt zurückgreifen.

Nutzen Sie gern auch eine Form des Langzeitdüngers. Dieser gibt seine Nährstoffe kontinuierlich über mehrere Monate an die Pflanzen ab, stellt aber auch für den Anfang einen Teil sofort zur Verfügung. Je nachdem kann übrigens das Kalken und Düngen schon eine so gute Wirkung zeigen, dass ein Vertikutieren gar nicht unbedingt nötig wird. Das müssen Sie einfach ausprobieren.

Damit alle Pflanzen in den Genuss kommen, sollten Sie im Übrigen besonderen Wert darauf legen, dass der Dünger sehr gleichmäßig verteilt wird. Dabei kann ein Streuwagen hilfreich sein. Insgesamt sollte aber nicht zu hoch dosiert werden. Am besten bringen Sie den Dünger an einem bedeckten Tag auf. Wenn absehbar ist, dass zeitnah auch ein Regenschauer folgt, ist es umso besser. Ansonsten müssen Sie danach selbst für ausreichend Feuchtigkeit sorgen, damit die Nährstoffe gut in den Boden einsickern können.

Schritt 5: Nachsäen

Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass nach diesen ganzen Arbeiten nach wie vor Kahlstellen vorhanden sind. Um diese Lücken im grünen Teppich zu schließen, müssen neue Pflanzen ausgesät werden. Dazu sollte eine konstante Bodentemperatur von mindestens 8°C bestehen.

Das Ausbringen der Saat können Sie entweder von Hand umsetzen oder ebenfalls mit dem Streuwagen durchführen. Durch das Vertikutieren und Düngen sind die Voraussetzungen im Boden bereits prima, sodass Sie nur noch alles intensiv wässern müssen, damit das Gras schnell keimt. Am besten sollten die frisch ausgesäten Stellen auch danach noch gut feucht gehalten und fürs Erste nicht betreten werden.

Bei der richtigen Pflege werden Sie dann spätestens im Mai einen satten, dichten, grünen Rasen haben. Keine Spur mehr von Moos, Unkraut oder Löchern.

Sie haben noch Fragen zur Rasenpflege?

Ist auch Ihr Rasen etwas liebesbedürftig und Sie wissen aber nicht so recht, wie Sie anfangen sollen? Vielleicht brauchen Sie auch noch geeignetes Werkzeug oder sind sich nicht sicher, welcher Dünger der richtige ist? Dann wenden Sie sich an die Mitarbeiter in unserem Gartencenter. Sie stehen Ihnen mit viel Know-How und tollen Tipps zur Seite.

 

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