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Grünes Wohnen: Grünpflanzen & Wohnaccessoires für den Herbst

Nach einem langen Sommer hält nun der Herbst bei uns Einzug. Wir beginnen also wieder damit, das Leben nach drinnen zu verlagern. Um es uns dort aber richtig schön, gemütlich und lebendig zu machen, braucht es die richtige Dekoration. Unser Tipp, um die Natur mit ins Wohnzimmer zu holen: Grünpflanzen & Wohnaccessoires. Welche es diese Saison sein dürfen, lesen Sie hier.

Grünpflanzen: Spießig oder chic?

Grünpflanzen und Wohnaccessoires

Denken wir an unsere Kindheit und die Wohnzimmer unserer Eltern oder Großeltern zurück, haben wir sie garantiert vor Augen: die Zimmerpflanzen. Was uns damals als oberspießig und angestaubt vorkam, erlebt aber dieser Tage sein Revival. Denn sie sind wieder da und schöner denn je: Monstera, Ficcus und Co. finden ihren Weg wieder zurück in unsere vier Wände. Aber warum ist das so? Und wie wird das Ganze zu einem echten Erlebnis?

Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima

Dass Pflanzen ein Zimmer mit besonders viel Sauerstoff anreichern, ist leider nicht ganz wahr. Denn auch wenn sie durchaus ihr bestes tun, ist der Beitrag ihrer Photosynthese nicht halb so effektiv wie ein regelmäßiges Stoßlüften. Allerdings gibt es Pflanzen, die gerade in Büroräumlichkeiten oder da, wo viele Elektrogeräte stehen, durchaus positiv das Raumklima beeinflussen, indem sie Schadstoffe aus der Luft filtern: Grünlilien gehören beispielsweise dazu.

Ein weiterer entscheidender Vorteil der Grünpflanze für die Zimmerluft ist, dass sie wie ein Befeuchter wirkt. Während technische Geräte bei dieser Aufgabe häufig auch Keime mit verteilen, ist der feine Wasserdampf der Pflanzen völlig ungefährlich. Die kleinen Wassertröpfchen binden Staubpartikel und verhindern so ein lästiges Kitzeln und Kratzen in Hals und Nase. Durchschnittlich wird übrigens ca. 90% des Gießwassers wieder an den Raum abgegeben.

Ästhetik für das Wohlgefühl

Neben diesen praktischen Vorteilen der Zimmerpflanzen sorgen sie natürlich auch für ein absolutes Wohlgefühl. Grün als Farbe ist anregend und lädt den Geist ein, Sorgen fort zu schieben und seiner Kreativität mal wieder freien Lauf zu lassen. (Das wusste schon Goethe und ließ sich sein Schreibzimmer darum komplett grün streichen.)

Pflanzen haben außerdem immer einen beruhigenden, entspannenden Einfluss auf das Gemüt. Man kann sich in ihrem Anblick nahezu verlieren. Ob nun in den Farben von prächtigen Blüten oder aber in den wunderschönen Strukturen von Blättern – die Ästhetik der Grünpflanzen ist einfach ein Genuss!

Von A wie Aloe bis Z wie Zwergpfeffer

Bogenhanf Grünpflanze

Welche Pflanzen dürfen es denn nun eigentlich sein? Die Antwort ist einfach: alles, was gefällt. Besonders Grünpflanzen liegen aber gerade im Trend. Sukkulenten wie Aloe Vera oder Echeveria sind absolut beliebt, weil sie relativ pflegeleicht sind und dafür aber die wunderschönsten Formen annehmen können.

Etwas größer ist der Bogenhanf, der dafür mit seinen wundervoll gemusterten Blättern zu begeistern weiß. Auch die Blattbegonie oder die Korbmaranthe beeindrucken mit ihren bunten Blattwerken. Und natürlich sollte auch die Königin der Grünpflanzen nicht vergessen werden: die Monstera. Sie bringt ein wenig Exotik ins heimische Wohnzimmer.

Arrangement ist alles: So wirken Ihre Grünpflanzen am besten!

Variante 1: Solitäre Schönheit

So schön ein Dschungel-Gefühl im Wohnzimmer auch sein kann – nicht zu jedem Wohnraum bzw. Bewohner passt das. Damit aber niemand auf stilvolle Grünpflanzen verzichten muss, sollte man in diesem Falle zu einigen, wenigen und vor allem größeren Exemplaren greifen. Ob Ficcus, Gummibaum oder Monstera – sie alle wirken besonders gut, wenn sie ordentlich Platz haben.

Als Hauptdarsteller vor einer hellen, ansonsten vielleicht unattraktiv leeren Wand ist die Monstera zum Beispiel die perfekte Besetzung. Stellen Sie sie auf einen kleinen Hocker oder direkt auf den Boden (je nach Pflanzengröße) und denken Sie an eine Rankhilfe!

Variante 2: Rudel-Pflänzchen

Blattbegonie Grünpflanze

Gemeinsam ist man stärker, so heißt es doch immer. Daher freuen sich auch Pflänzchen, wenn sie in einer kleinen Gruppe stehen können. Ob nun auf dem Esstisch, einem Sideboard oder direkt auf dem Fensterbrett – arrangieren Sie einfach mehrere Pflanzen miteinander. Dabei können auch verschiedene Wuchshöhen miteinander kombiniert werden, aber nur, wenn sie sich nicht gegenseitig beeinträchtigen. Damit das Bild nicht zu wild wird, sollten Sie bei den Übertöpfen bei einem Stil bleiben.

Eine schöne Idee ist es, ein großes Metalltablett (z.B. in Gold) in die Mitte eines Tischs zu stellen und darauf viele kleine Mini-Sukkulenten in den gleichen Töpfchen zu stellen. So ergibt sich ein tolles Bild, das bei Bedarf aber auch mit einem Handgriff aus dem Weg geräumt werden kann.

Variante 3: Einfach mal abhängen

Das besondere Etwas bringen übrigens Pflanzen in der Höhe mit sich. Um diese in die Luft zu bekommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hängetöpfe oder auch die Pflanzenampel – am besten als Makramee geknöpft – sind beispielsweise wieder zurück im Wohnzimmer. Aber auch kleine von der Decke herabhängende Glasgefäße sind eine schöne Option – gerade für Luftpflanzen, die keine Erde brauchen.

Wer nichts in die Decke bohren will, sollte sich ein Regal an die Wand schrauben oder einen hohen Schrank nutzen. Dort kommen herabhängende Gewächse wie etwa die Erbsenpflanze besonders gut zur Geltung und sind wie ein kleiner Vorhang.

Welche Wohnaccessoires passen in den Wohnzimmer-Dschungel?

Damit das Grün strahlt: Trendfarben

Ob nun große Zimmerpflanzen an einer prominenten Stelle oder aber überall im Raum verteilt – Grün ist definitiv die dominierende Farbe. Das kann sich in den Accessoires wie zum Beispiel Dekokissen für die Couch oder gleich großflächig als Wandfarbe widerspiegeln. Aber ein wenig Abwechslung ist manchmal auch ganz schön. Die Trendfarben diesen Winter sind darum all jene, welche die Grünpflanzen leuchten lassen: Weiß, Creme, Puder- und Erdtöne, aber auch Gold, Blau oder Senfgelb.

Natur pur: Lieblingsmaterialien

Grünes Wohnen

Für einen harmonischen Gesamteindruck des Zimmerdschungels sind auch die Materialien entscheidend. Auch hier ist die Natur das beste Portfolio: Helles, aber auch sehr dunkles Holz, Stein und verschiedene Metalle vereinen sich zu einem grandiosen Anblick. Als optischen Kontrast kommen noch Keramik und Vasen aus (Rauch-)Glas hinzu. Kleine Spiegel aus Rattan an den Wänden oder aber eine grob gestrickte Wolldecke vollenden den Eindruck des gemütlichen Wohlfühlplatzes.

Gut verpackt: Hingucker Blumentopf

Wer Wert auf seine Grünpflanzen legt, sollte diese auch unbedingt standesgemäß verpacken. Der Blumentopf ist darum gerade mindestens genauso wichtig wie sein Inhalt. Sehr beliebt sind Metalltöpfe oder welche aus Keramik mit unregelmäßigen, handgemachten Glasuren. Auch sehr schön ist eine Kombination aus alten Flohmarkt-Funden im Vintage-Style zusammen mit coolen, modernen Töpfen. Und für die besonders experimentierfreudigen lohnt sich der Blick zu Übertöpfen aus Korb, Seegras oder Stroh. Diese bringen noch ein wenig Ethno-Look in den Dschungel.

So oder so sollten Sie aber immer darauf achten, dass die Übertöpfe eine für die Pflanze geeignete Größe und Höhe haben. Setzen Sie eine kleine Mini-Sukkulente in einen riesigen Topf, wirkt sie verloren. Umgekehrt droht eine riesige Monstera in einem zu kleinen Gefäß zu kopflastig zu werden und umzukippen. Auch sollten die Töpfe fürs Zimmer keine Löcher im Boden haben oder falls doch noch zusätzlich auf einem Untersetzer stehen.

Und was ist mit Vasen?

Glasevase für Grünpflanzen

Übrigens sind nicht nur Grünpflanzen im Topf eine Möglichkeit, um zu dekorieren. Es gibt auch verschiedene Gewächse, die entweder in einer Vase mit Wasser gedeihen oder sogar  einfach nur in einer kleinen Schale liegen können (z.B. die Tillandsia). Grüne Blätter oder Zweige (z.B. Eucalyptus) sowie getrocknete Gräser machen sich auch wunderbar als Deko. Diese sehen sehr gut in weißen Keramikvasen aus. Aber auch der neueste Trend der Vase auf einem Metallgestell ist perfekt dafür.

 

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