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Von der Alocasia Zebrina bis zur Zamioculcas: Pflanzen als Designobjekte

Wer etwas auf sich hält, sammelt häufig Kunstwerke. Skulpturen, Gemälde oder Kult-Objekte aus dem Interior-Bereich sind gern gesehen. Doch der wohl größte Künstler ist mit Abstand die Natur. Was sie alles an atemberaubenden Werken zaubert, ist unbeschreiblich. Darum nutzen Sie doch auch Pflanzen als Designobjekte. Wir stellen Ihnen 9 aufregende Sorten – von der Alocasia Zebrina bis hin zur Zamioculcas – vor, die nirgends fehlen dürfen!

1. Anthurium Clarinervum – die Herzblattblume

Anthurium Clarinervum – Herzblattblume

Es sind wohl ihre großen Blätter mit diesem besonderen Muster, welche bei dieser Pflanze das Highlight setzen. Sie sind herzförmig (daher auch ihr Beiname) und weisen eine intensive, dunkelgrüne Färbung auf. Von dieser heben sich die hellen, fast weißen Blattadern besonders schön ab. Sie bilden ein beeindruckendes Netz, welches sich über die gesamten Blätter erstreckt.

Die ursprünglich aus den tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas stammende Pflanze ist eine hohe Luftfeuchtigkeit bei wenig intensivem Licht gewöhnt. Ein halbschattiger Fensterplatz und ein regelmäßiges Besprühen der großen Blätter werden diesem Designobjekt guttun. Platzieren Sie das Anthurium am besten im Eingangsbereich oder den Flur, wenn dieser Tageslicht abbekommt. So kreieren Sie einen beeindruckenden Willkommensgruß für alle Gäste.

2. Alocasia Zebrina – attraktive Querstreifen

Alocasia Zebrina - Elefantenohr

Zebrina klingt nach Zebra? Diese Assoziation ist korrekt. Denn die Pflanze aus den Tropen Asiens hat ihren Namen vor allem aufgrund der besonderen Zeichnung ihrer Stiele erhalten. Diese sind recht schlank und hochgewachsen, aber vor allem zweifarbig quergestreift in Weiß und Dunkelgrün. An sie schließen sich vergleichsweise große Blätter an, die wie ein längliches Herz geformt und am Rand leicht gewellt sind. Entfernt erinnern sie an Elefantenohren, weswegen die Pflanze auch unter diesem Namen teilweise bekannt ist.

Durch ihre Herkunft bedingt, mag diese Alocasia vor allem einen konstant feuchten Boden und hohe Luftfeuchtigkeit. Ein Platz in der Nähe des Fensters findet sie ebenso angenehm. Idealerweise pflanzt man sie direkt in einen schönen, großen Topf, damit sie ihrem Drang nach Wachsen nachkommen kann. Als Büropflanze ist sie gut geeignet, aber auch für den Eingangsbereich oder das Wohnzimmer.

3. Begonia Maculata – fröhlich gepunktet

Begonia Maculata - Forellenbegonie

In Deutschland kennen diese Pflanze viele eher unter dem Namen Forellenbegonie oder Polkadot-Begonie. Sie zeichnet sich durch ihr außergewöhnliches Blattwerk aus. Während die Unterseite in einem aufregend intensiven Rotton erstrahlt, zeigt die Oberseite ein dunkles Grün mit reflektierenden silbernen Punkten. Dazu die hübsche, längliche Form mit einem leicht gewellten Rand – kein Wunder, dass diese Pflanze ein absoluter Hingucker ist.

Ob auf dem Schreibtisch oder einem kleinen Couchtisch – diese Begonienart macht immer eine gute Figur. Aber Achtung: Verlieren Sie sich nicht im Bestaunen ihrer Pracht. Sie mag es hell, teilweise auch sonnig (aber nicht in der Mittagszeit) und sollte am besten etwas hinter dem Fenster stehen. Der Boden darf gern feucht sein, so kennt sie es aus ihrer Heimat Brasilien.

4. Calathea – das winkende Blattwerk

Calathea Korbmarante

Zahlreiche Varianten und Unterarten gibt es von der Calathea, auch Korbmarante genannt. Sie alle zeichnet ein besonders umwerfendes Blattmuster aus. Während die Calathea Medallion beispielsweise auf der Unterseite magentafarben ist und die Oberseite eine besondere Musterung aus dunkel- und hellgrünen Bereichen, zum Teil auch weißen Linien aufweist, ist die Calathea Orbifolia schon wieder völlig anders gestaltet. Sie hat beeindruckend große runde Blätter (bis zu 40 cm), von deren Blattnarbe aus helle und dunkle Streifen ausgehen. Und das sind nur zwei Beispiele dieser wundervollen Pflanzen.

Egal welche Sorte der Calathea Sie wählen – eine Eigenart, die alle gemein haben, ist Folgende: Sie klappen ihre Blätter hoch und runter. Mit immer weniger Licht zeigen sie am Abend ihre Unterseite, mit immer mehr Licht senken sich die Blätter wieder und präsentieren ihre wunderschönen Oberseiten. Manchmal soll man die Pflanze dabei sogar rascheln hören.

Da die Calathea aus Brasilien stammt und dort nur wenig Licht, dafür aber viel Feuchtigkeit abbekommen hat, wünscht sie sich das auch in ihrem neuen Zuhause. Darum eignen sich diese Pflanzen für einen halbschattigen Standort, der auch warm und möglichst feucht ist. Das Badezimmer wäre darum ideal. Aber auch Schlaf- oder Wohnzimmer werden durch sie bereichert – hier müssen Sie aber großzügig mit kalkarmen Wasser sprühen.

5. Monstera – schick mit Loch

Monstera - Designobjekt Pflanze

Sie ist für viele die Königin der Zimmerpflanzen – vielleicht, weil sie so beeindruckend groß werden kann. Doch die Monstera (auch Fensterblatt genannt) kann auch in klein überzeugen. Die Unterart Monkey Mask ist in ihrer Dimension nämlich stark komprimiert und weist dennoch die typischen Löcher in ihren Blättern auf. Diese liegen allerdings eher gen Blattmitte und bilden keine Schlitze bis zum Rand. Dadurch wirkt die ebenfalls rankende Pflanze verspielt und niedlich.

Wem übrigens die kleine Monstera zu unscheinbar, die große aber auch zu langweilig ist, dem empfehlen wir die Monstera Variegata. Dahinter verbirgt sich die Fensterblatt-Pflanze mit einer weißen Panaschierung. Mal ist das Blatt gefleckt, mal halbiert, mal mit nur einem weißen Fleck versehen oder sogar komplett weiß. Grund dafür ist ein Gendefekt, der verhindert, dass in jeder Zelle Chlorophyll gebildet wird. Je nach Ausprägung entsteht dadurch diese beeindruckende und seltene Zeichnung, die jeden faszinieren wird.

Geben Sie der großen und der kleinen Monstera unbedingt Raum zum Ranken. Sie braucht kein direktes grelles Sonnenlicht, darf gern im Halbschatten stehen und mag dafür hohe Luftfeuchtigkeit. Kein wunder, denn auch sie stammt aus den Tropen Mittelamerikas und Südostasiens. Ein Büro oder auch das Wohnzimmer gewinnen mit ihr als Designobjekt besonders viel Flair!

6. Paphiopedilum – keine Standard-Orchidee

Paphiopedilum - Orchidee

Die Phalenopsis (Schmetterlingsorchidee) findet sich inzwischen wahrscheinlich in nahezu jedem deutschen Haushalt. Die große Schwester Paphiopedilum hingegen ist noch nicht so verbreitet. Das ist aber schade, denn der Frauenschuh hat wundervolle Blüten! Anmutig wächst ein Blütenblatt nach oben, während zwei weitere sich seitlich um ein viertes, zu einem Kelch geformten legen. Die so entstehende Form soll an einen offenen Frauenschuh erinnern. Fakt ist, dass sie unglaublich vielseitige Farbvarianten und Musterungen aufweisen und die Blüten bis zu 14 Wochen lang frisch bleiben.

Auf diese Art bringt der Frauenschuh eine besondere Eleganz in jeden Raum. Da die aus Asien stammende Pflanze es hell bis halbschattig verträgt, kann die groß gewachsene Orchidee wunderbar als Solitärpflanze auf einem Beistelltisch stehen, entweder neben der Couch oder auch im Flur bzw. Eingangsbereich.

7. Rhipsalis Horrida – ein kuscheliger Kaktus

Rhipsalis Horrida - Binsenkaktus

Von fern wirkt dieser auch Binsenkaktus genannte Kumpane schon sehr beeindruckend. Seine sattgrünen Triebe sehen aus, als seien sie mit vielen Stacheln bewehrt. Doch in Wahrheit sind sie nur mit unzählig vielen, weißen, zarten Härchen bestückt. Dadurch entsteht ein besonders buschiger Eindruck, der ganz untypisch für einen Kaktus ist. Aber seien Sie sich sicher – diese Hängepflanze sticht Sie gewiss nicht!

Auch wenn der Binsenkaktus zu den Sukkulenten gehört, mag er keine direkte, pralle Mittagssonne. Auch sehr trockene Luft ist nicht sein Metier. Der ideale Standort wäre daher hell bis halbschattig und feucht. Unser Tipp: Wählen Sie diese ausgefallene Pflanze als Schmuck für Ihre Küche!

8. Strelitzie – ein Hauch Exotik

Strelitzie - Paradiesvogelblume

Ihren deutschen Namen – Paradiesvogelblume – trägt die Strelitzie nicht umsonst. Denn ihre außergewöhnliche Blüte ist einfach umwerfend. Schon ihre Form ist ungewöhnlich und erinnert an den Kopf eines Kranichs. Dazu kommt noch ihre wunderschöne Färbung – orange bis gelbe Blütenblätter thronen auf einer blauen oder violettfarbenen Basis. Mit dieser Pflanze holen Sie sich das Paradies wortwörtlich nach Hause!

Ein weiterer Faktor, der diese Blume besonders macht, ist, dass sie eine wahre Sonnenanbeterin ist. Haben Sie ein bisher leeres Südfenster? Die Strelitzie wird es dort lieben! Allerdings noch ein Hinweis: Diese Pflanze blüht nicht jedes Jahr. Doch zum Glück ist auch ihr Blattwerk, welches einer Banane ähnelt, ein toller Hingucker, der genauso viel Exotik versprühen wird.

9. Zamioculcas – sorgenfrei genießen

Zamioculcas - Pflanze als Designobjekt

Im Prinzip ist diese Pflanze eigentlich recht schlicht in ihrer Gestalt. Doch durch ihre großen, schlanken Fiederblätter zieht sie ihre Betrachter doch in ihren Bann. Denn mit dieser simplen Form versprüht sie so viel Klarheit und Eleganz, dass sich ihrem Charme wohl keiner entziehen kann. Zudem sind die kleinen Blätter nicht nur glänzend dunkelgrün, es gibt sie auch panaschiert oder fast schwarz. Diese Varianten verleihen ihr noch mehr Intensität.

Ein weiterer Grund, weswegen Sie sich von der auch Glücksfeder genannten Pflanze verzaubern lassen sollten, ist ihre Pflegeleichtheit. Licht? Braucht sie kaum. Wasser? Im Sommer reicht 1x pro Woche gießen, im Winter sogar noch viel weniger. Mit einem so geringen Anspruch ist sie die perfekte Pflanze für das Büro oder auch das Schlafzimmer. Und wenn Sie sie in einem besonders auffälligen Topf inszenieren, wird sie zum absoluten Hingucker mutieren!

Sie haben noch Fragen zu Pflanzen als Designobjekte?

Haben Sie sich in eine unserer vorgeschlagenen Design-Pflanzen verliebt? Sind Sie sich aber vielleicht unsicher, ob diese bei Ihnen zu Hause gedeihen kann? Dann wenden Sie sich doch an unsere Mitarbeiter im Gartencenter. Wir stehen Ihnen jederzeit mit kompetenten Antworten und wertvollen Tipps zur Seite.

 

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