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Blühende Sträucher: Pflegeleicht durch den Sommer

Einfach mal in der Hängematte liegen und sein Fleckchen Grün genießen – das wünscht sich wohl jeder Hobbygärtner an heißen Tagen. Doch gefühlt gibt es immer irgendwo etwas zu zupfen, zu schneiden, zu gießen oder zu düngen. Wir glauben aber, dass gerade in der Hitze jeder etwas entspannen sollte. Darum haben wir hier Tipps über blühende Sträucher, die absolut pflegeleicht sind und Ihren Sommer im Garten gleich viel erholsamer werden lassen!

Pflegeleichter Garten – so gelingt es!

Blühende Sträucher

Wie alles im Leben ist es ja immer eine Frage der Perspektive, was man als “pflegeleicht” werten möchte. Für die einen ist es schon ein Klacks, wenn die Pflanzen im Garten nicht alle zwei Wochen beschnitten und gedüngt werden müssen. Andere wiederum sind auf der Suche nach Gewächsen, denen ein gelegentliches Tröpfchen Wasser ausreicht. 

Wir haben für uns beschlossen, Ihnen nur dann eine Pflanze als pflegeleicht zu empfehlen, wenn diese tatsächlich genügsam ist. Das bedeutet, nur wenig Aufwand für Gießen, kein Düngen und im Idealfall auch kein Schneiden. Dafür sollte das Gewächs aber auch möglichst lange blühen. Gibt es das überhaupt? 

Die Antwort lautet: ja! Wir haben vier verschiedene Pflanzen herausgesucht, die diesem Profil entsprechen. Bevor wir Ihnen diese aber näher vorstellen, hier noch zwei allgemeine Hinweise: 

  1. Machen Sie sich einmal schlau zu den Bodenverhältnissen in Ihrem Garten und suchen dann Pflanzen danach aus. Sie werden ohne viel Mühe gedeihen, da sie für genau diese Flecken Erde vorgesehen sind. 
  2. Greifen Sie am besten zu mehrjährigen Stauden und Sträucher. Da diese tief wurzeln, sind sie widerstandsfähiger als einjährige Sommerblumen und vertragen auch Trockenperioden besser.  

Vier pflegeleichte, blühende Sträucher

Um einen entspannten Sommer im eigenen Garten verleben zu können, wollen wir Ihnen Pflanzen vorstellen, die möglichst wenig Aufwand produzieren. Das bedeutet also wie bereits erwähnt: wenig gießen, kaum düngen, am besten gar nicht schneiden. Das ist zwar nicht bei all unseren Vorschlägen möglich, aber doch bei den meisten. 

Rotblühende Fetthenne (Sedum telephium)

Rotblühende Fetthenne

Zugegeben, ein richtiger Strauch ist die Fetthenne nun nicht gerade. Ihr kompakter Wuchs neigt eher zu einer Teppichbildung. Darum ist sie auch prima als Bodendecker zwischen höheren Sträuchern oder Bäumen geeignet. Man setzt sie auch gern in Steingärten oder als Mauer- und Dachbepflanzung ein. Der Grund: Sie ist so wunderbar anspruchslos! 

Die Fetthenne gehört nämlich zu den Dickblattgewächsen, speichert also wahnsinnig viel Wasser in ihren Blättern und kann so prima auch große Hitze und Trockenheit überstehen. Als Standort liebt sie das Extrem: Vollsonne ist perfekt! Aber auch mit Kälte kommt sie klar, weswegen der Hobbygärtner wirklich kaum Scherereien mit ihr hat. Dafür kann er sich im Hochsommer an ihren auffällig roten Blüten erfreuen.

Beachten müssen Sie kaum etwas. Ein Rückschnitt ist nicht zwangsläufig nötig, wenn Sie nichts dagegen haben, dass sich die Pflanze peu-a-peu ausbreitet. Wer nicht so viel Platz hat, kann entweder die einzelnen Pflanzen nicht zu eng beieinander setzen oder aber sie einfach in einen Kübel setzen. Gießen müssen Sie sie im Übrigen kaum. 

Rote Sommerspiere (Spirea bumalda)

Rote Sommerspiere

Scheinbar zahllose kleine rosa-rote Blüten vereinen sich bei der Roten Sommerspiere zu großen, prächtigen Schirmrispen. Mit diesen erfreuen sie ihre Besitzer vom Sommer bis in den Herbst hinein – und dafür müssen sie quasi nichts tun. Denn der ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammende, kompakt wachsende Kleinstrauch braucht nicht viel zum Glücklichsein. 

Ein sonniger Standort gefällt ihm ganz gut. Auch einen nährstoffreichen, aber dennoch wasserdurchlässigen Boden findet er gemütlich. Was vielleicht komplex klingt, ist übrigens ganz normale Gartenerde. Und diese müssen Sie nicht einmal düngen. Selbst Gießen brauchen Sie kaum, ist der kleine Strauch doch recht resistent gegenüber Trockenheit. 

Ein Schnitt ist möglich, aber keine Pflicht. Das hängt von Ihrer Vorliebe bzw. dem Ziel des Strauchs ab. Als niedrige Hecke lohnt sich ein gelegentlicher Formschnitt. Um die Blütenpracht noch zu intensivieren, raten manche auch zu einem radikalen Rückschnitt im Herbst. Beides ist aber nicht nötig – die Sommerspiere ist nämlich auch so einfach ein Hingucker. Als Rosenbegleiter macht sie übrigens eine sehr gute Figur.

Sommerflieder (Buddleja davidii)

Sommer-Flieder

Vermissen Sie das gemütliche Summen und Brummen in Ihrem Garten? Dann ist der Sommer- oder Schmetterlingsflieder die Pflanze Ihrer Wahl! Er verwöhnt einen ab Juli bis zum ersten Frost durchgängig mit üppigen Blütenrispen in weiß, helllila, purpurrot oder dunkelviolett, welche intensiv duften und nektarreich sind. Und genau dadurch ziehen sie magisch alle möglichen Falter und Schmetterlinge, aber auch Schwebfliegen, Bienen und Hummeln an. Ein wahres Festessen für diese Nützlinge.

Wer so andauernd blüht, braucht sicher viel Pflege? Tatsächlich nicht. Der Sommerflieder ist einfach phänomenal, was seine Genügsamkeit angeht. trockene, sandige bis kiesige Böden findet es klasse. Sonne und Wärme mag er auch. Einzig vor kalten Ostwinden sollte man ihn schützen. Dann braucht es kein Dünger und auch kaum eine regelmäßige Wassergabe. 

Ob nun als Bereicherung Ihres Blumengartens oder als Highlight im Steingarten – der Sommerflieder ist immer ein Hingucker. Er kann je nach Sorte zwischen 120 cm bis 3 Meter hoch werden und harmoniert sehr gut mit Ziergräsern und Fetthenne. Als Zwergsorte kann er aber auch ganz problemlos im Kübel gedeihen. 

Rose "Heidetraum" (Rosa-Hybride)

Rose Heidetraum

Sie gelten als die Königinnen der Blumen und damit als besonders anspruchsvoll. Doch die Rosensorte “Heidetraum” macht hier eine Ausnahme! Der kleine Strauch hat einen kompakten Wuchs von gerade einmal max. 80cm Höhe, bleibt dabei sehr dicht und flächig. Sie ist ideal als Bodendecker geeignet und unterdrückt damit andere Unkräuter sehr erfolgreich. 

Der Standort darf sonnig bis halbschattig sein, der Boden lehmig bis kiesig, locker und nährstoffreich. Sind diese Bedingungen erfüllt, können Sie sich kein freundlicheres Gewächs vorstellen. Denn nicht nur, dass “Heidetraum” von Anfang Juli bis Ende Oktober halbgefüllte, rosafarbene Blüten zeigt. Sie ist auch absolut witterungsbeständig, verträgt Hitze und kann auch im Winter draußen bleiben. 

Und das Beste: typische Rosenkrankheiten wie Mehltau oder Sternrußtau kennt sie nicht. Auch ein Pilzbefall kommt quasi nie vor. Erwischt es einen Strauch doch einmal, hat die kleine Rose aber so viel Kraft, dass sie sich meistens eigenständig davon wieder erholen kann. Klein, aber oho!

Haben Sie noch Fragen?

Wünschen auch Sie sich dieses wundervolle Erlebnis eines pflegeleichten Sommergartens voll blühender Sträucher? Sind Sie sich aber unsicher, welche Pflanzen zu Ihren Gegebenheiten passen? Dann wenden Sie sich doch an die Mitarbeiter in unserem Gartencenter. Sie stehen Ihnen mit viel Know-How und tollen Tipps zur Seite.

 

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Bildernachweis:

Sommerflieder: © Rolinda Windhorst - pflanzenfreude.de


 

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